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Portoscuso und Umgebung

Portoscuso befindet sich an der südwestlichen Küste Sardiniens, im Gebiet der Sulcis Iglesiente, 81 km von Cagliari. Ehemals der „verborgene Hafen”, verfügt er heute über einen der wichtigsten sardischen Yachthäfen, der Sardinien mit Carloforte verbindet, eine kleine Stadt genuesischen Ursprungs auf der Insel San Pietro, die mit den täglich verkehrenden Fähren zu erreichen ist.

Portoscuso ist eine antike Stadt, die im 17. Jh. nach dem Bau des spanischen Turms zum Schutze gegen die Pirateneinfälle und der Thunfischfangstelle entsteht, die Fischer aus Sardinien, der Insel Ponza und Sizilien anzog, wodurch ein Gemisch vieler Kulturen entstand.

Richtung Hafen sind beim Erreichen der Hafenmole immer noch die Gebäude deralten Thunfischfangstelle Su Pranu zu sehen, „il Pianoro”, die erste Konstruktion für die Thunfischjagd. Portoscuso bewahrt immer noch ein schönes historisches Zentrum, das gut zu Fuß zu erkunden ist. Auf dem Hauptplatz befindet sich die Pfarrkirche Madonna d’Itria, die 1665 erbaut wurde.

Noch älter ist dagegen der spanische Turm, Torre Spagnola , der zwischen der Cala della Ghinghetta und dem Felsenriff Portopaleddu steht und ein wunderschönes Panorama bietet. Für alle Liebhaber des Meeres gibt es nur 5 Minuten entfernt die endlosen Strände von Porto Pino. Allen Fans von Naturparks und archäologischen Ausgrabungsstätten wird ein Besuch von Nora, Pula, Sirai, S.Antioco und den fantastischen Grotten “Is Zuddas” in Santadi empfohlen.

Von Portoscuso gelangt man auch bequem zu derInsel San Pietro mit dem Ort Carloforte, wo die Sandstrände La Bobba oder Guidi liegen, oder die felsigen Buchten mit ihrem fischreichen Wasser, wie Cala Fico. An der Küste entlang ragen die Colonne einige Meter empor, die etwa 16 m hohen Felsklippen, die heute als ein Naturdenkmal geschützt werden.

Die schönsten Strände des südwestlichen Sardiniens

Die schönsten Strände des südwestlichen Sardiniens

Die Strände im Süden Sardiniens zeichnen sich durch lange Sandküsten, einsame Buchten und kristallklares Wasser aus. Aufgrund der günstigen Lage des Panorama Hotels sind die schönsten Orte und Strände Südsardiniens leicht zu erreichen.

 

Strand Portopaglietto

Der Strand Portoscuso ist der „Stadtstrand” von Portoscuso, der seinen Namen von den Posidonien erhält. Es handelt sich um eine sandige Fläche in einer kleinen geschützten Bucht, auf der der spanische Küstenturm steht.

 

Strand Masua

25 km nördlich von Portoscuso liegt Masua. Wunderschön und mit viel Charme, gegenüber die 133 m hohe Felsenklippe Pan di Zucchero, die diesen Namen wegen ihrer Form und der weißen Farbe des Gesteins trägt. Der Strand hat die Form eines Halbmonds, mit feinstem Sand und einem vorwiegend sandigen Meeresgrund. Am Strand sind immer noch die Überreste eines alten Magazins zu sehen, das benutzt wurde, als das Bergwerk Masua noch in Betrieb war.

 

Cala Domestica

11 km nördlich von Masua liegt Cala Domestica, einer der schönsten Strände Sardiniens. Eine in einem Fjord liegende Bucht mit einem Gemisch aus Sand und Kies und im Hintergrund dem Grün der Wälder. Es gibt auch eine kleine Bucht, die man durch einen von den Bergleuten gegrabenen Tunnel erreicht.

 

Scivu

Der Strand Scivu liegt noch weiter nördlich, etwa 45 km von Portoscuso, an der Landstraße SS 126. Der Strand ist 3 km lang und ist einer der schönsten Strände der Costa Verde. Er zeichnet sich durch seine weiten Sandflächen aus, die sich an imposante Felswände lehnen.

Die Bergwerke von Sulcis Iglesiente

Die Bergwerke von Sulcis Iglesiente

 Sardinien war seit jeher ein Hauptdarsteller in der Bergwerktradition, und zwar seit längst vergangener Zeiten, wobei die Insel dazu beigetragen hat, eine Umgebung zu schaffen, die zahlreiche Zeugnisse der Industriearchäologie zu bieten hat. Daher hat die Hauptversammlung der UNESCO den Geologischen und Bergbaulichen Park Sardinien (Parco Geominerario Storico e Ambientale della Sardegna) im Oktober 1997 in Paris zum „ weltweit wichtigsten Geopark” erklärt. 

Innerhalb dieses Parks bewahrt Sulcis Iglesiente gut 65% de sardischen Gruben, die die Geschichte dieses Gebiets stark gezeichnet haben.

Nur 18 km von Portoscuso liegt  Carbonia, die Kohlestadt, in der sich das Kohlebergwerk Grande Miniera di Serbariu  befindet, Sitz des Kohlemuseums, dem Museo del Carbone, mit den Räumen des Lampenlagers, dem unterirdischen Stollen und den Maschinenraum, die alle zu besichtigen sind.

In 40 km Entfernung liegt dagegen der Ort Buggerru, 1864 entstanden, der in kurzer Zeit zu einem reichen Bergbauort wurde, der immer noch alle Spuren der industriellen Tätigkeit bewahrt. In dem oberen Teil des Ortes kann die  Galleria Henry besichtigt werden, ein 50 Meter über den Meeresspiegel liegendes Labyrinth, das heutzutage bequem besichtigt werden kann. 

Südlich von Buggerru liegt gegenüber des Pan di Zucchero der Porto Flavia (Masua), ein unglaubliches Ingenieurswerk aus dem Jahr 1924, für das in dem steil zum Meer abfallenden Berg zwei übereinander liegende Stollen gegraben wurden, die das Verladungssystem der Minerale im zwanzigste Jahrhundert in einem Zeitraum von zwanzig Jahren revolutionierten.

Veranstaltungen und Feste in Südsardinien

Veranstaltungen und Feste in Südsardinien

Sie können einmalige weingastronomische Erlebnisse auf sich wirken lassen, und zwar nicht nur dank der zahlreichen Restaurants von Portoscuso, sondern auch wegen der Feste, die das ganze Jahr über stattfinden.

Unter den wichtigsten Veranstaltungen von Portoscuso ist das> Fest des Seeigels -Sagra del Riccio im März zu nennen, und das Fest des Thunfisches, das am 13. Juni stattfindet.

Ende Mai und Juni findet die bekannteste Veranstaltung von Carloforte statt, dem einzigen Ort auf der Insel San Pietro, die „Girotonno”, die jedes Jahr zahlreiche Feriengäste anlockt. Vier Tage, angefüllt mit kulturellen und weingastronomischen Veranstaltungen, um die antike Thunfischtradition zu feiern. Im Juli findet das Posidonia Festival statt, wiederum in Carloforte, ein internationales Festival der Kunst, Umwelt und Nachhaltigen Entwicklung. Während der Veranstaltungen werden Konzerte, Vorführungen von Dokumentarfilmen, Touren und Ausflüge mit dem Boot, dem Segelboot oder Kajak angeboten, um das Gebiet zu kennen zu lernen.

Der Yachthafen von Portoscuso

Der Yachthafen von Portoscuso

Yachthafen von Portoscuso –Der ideale Ort für einen Urlaub im Zeichen des Meers und der Seefahrt. Der Yachthafen von Portoscuso ist für alle Liebhaber von Booten, Bootsausflügen und alle, die Sardinien vom Meer aus erleben wollen, der perfekte Aufenthaltsort.

  • Bezeichnung des Hafens: Marina di Portoscuso
  • Typologie: Freizeit-Fischerei.
  • Nautische Koordinaten: 39° 11′ 9” N – 008° 22′ 08” E.
  • Zuständige Schifffahrtsbehörde: Circomare Portoscuso
  • Erste Hilfe: Örtlicher Notruf 118, Krankenhäuser von Iglesias und Carbonia.
  • Bootstankstelle: Nr. Betankung mit Zisterne, mindestens 200 l
  • Dienstleistungen: Wasser, Strom, Müllsammlung, Hafenreinigung, Aufsichtspersonal.
  • Hafenverwaltung und Leitung: Saromar Gestioni S.r.l. – Telefon: 0781/507248.
  • Liegeplätze: 385  Maximale Länge in Metern: 25.
  • Sonstige Leistungen: Slipstelle, Kran, Brandschutzdienst, Reparaturen von Motoren, elektrische Reparaturen.
  • Gefahren: Auf die an den Bojen festgemachten Boote und vor der Einfahrt in den Hafen auf die Untiefe Ghinghetta achten. Starke Rollbrandung bei Nordwestwind; geringe Wassertiefe, felsig.
  • Uhrzeiten für die Einfahrt: Durchgehend.
  • Einfahrt: Vor der Einfahrt in den Hafen ist über VHF die Leitung zu benachrichtigen.
  • Meeresgrund: felsig, sandig
  • Wassertiefen: Am Kai zwischen 3 und 4,5 m.
  • Verbote: Im Hafen zu ankern.
  • Wind: Mistral, West- und Nordwind.
  • Sichere Reeden in der Nähe: Bei Wind aus nördlicher Richtung empfiehlt es sich, südlich der Insel San Pietro vor Anker zu gehen
  • Örtlicher Lotse: Lotsen Portovesme VHF Kanal 12.